Autor: dein WEIDEWETTER Team
Neele kennt Pferde von innen – als Designerin, Verhaltenstherapeutin und Futterberaterin. Luis kennt die Reitsportbranche von außen – und programmiert besser als er reitet. Gemeinsam bauen sie WEIDEWETTER, weil sie finden: die Gesundheit eines Pferdes darf nicht vom Geldbeutel seines Halters abhängen.
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Inhaltsverzeichnis
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Die Stechmücke – klein, nervig und meistens in Massen vorhanden
Culicidae
Treten sie in Schwärmen auf, stechen diese nicht, da es sich um die Männchen der Tanzmücke/Zuckmücke handelt. Anders ist es bei der Stechmücke. Das kleine Biest fliegt nur los, um dich oder dein Pferd zu stechen und ist dabei gezielt unterwegs. Einziger Auftrag: Stechen und Blut saugen.
Und sie ist dabei erstaunlich effizient. Mit ihrem Stechrüssel durchdringt sie die Haut nahezu lautlos und spritzt beim Saugen Speichel in die Wunde – genau dieser Speichel ist es, der den typischen Juckreiz und die Quaddel verursacht. Bei Pferden stechen Stechmücken besonders gerne an dünn behaarten Stellen: Bauch, Euterbereich, Augen, Nüstern und Ohren. Ein Pferd kann in einer einzigen Nacht auf der Weide von Hunderten Mücken gestochen werden – kein Wunder, dass manche Tiere in der Mückensaison zunehmend unruhig, schreckhaft oder gereizt werden.
Neben dem lästigen Juckreiz haben Stechmücken noch ein weiteres, ernstzunehmendes Problem im Gepäck: Sie können Krankheitserreger übertragen. In Deutschland ist vor allem das West-Nil-Virus relevant, das seit einigen Jahren auch hierzulande vorkommt und bei Pferden neurologische Symptome bis hin zu schweren Verlaufsformen verursachen kann. Eine Impfung ist verfügbar und besonders in betroffenen Regionen empfehlenswert.
Was hilft?
- Stehende Wasserstellen im und um den Stall konsequent beseitigen oder regelmäßig erneuern.
- Pferde in der Dämmerung und nachts wenn möglich in den Stall holen.
- Repellents auf Icaridin- oder Permethrin-Basis schützen direkt am Tier.
- Fliegenmasken mit feinem Mesh schützen das Gesicht, leichte Sommerdecken den Körper.
- Bei gehäuftem Vorkommen von West-Nil-Virus in eurer Region: Impfschutz mit dem Tierarzt besprechen.

Die Kriebelmücke – klein, unscheinbar und gefährlicher als sie aussieht
Simulildae
Wer die Kriebelmücke zum ersten Mal sieht, unterschätzt sie schnell. Mit gerade mal ein bis sechs Millimetern Körpergröße ist sie sogar noch kleiner als die Stechmücke – und trotzdem ein weitaus ärgerer Feind für euer Pferd. Während die Stechmücke ihren Saugrüssel einfach in die Haut sticht, geht die Kriebelmücke buchstäblich rauer vor: Sie beißt und schneidet sich in die Haut hinein, um dann im entstandenen Wündchen Blut zu saugen. Klingt unangenehm? Ist es auch.
Besonders tückisch ist ihr Speichel. Er enthält Substanzen, die das Blut flüssig halten und gleichzeitig das Immunsystem des Pferdes auf den Plan rufen. Das Ergebnis sind Quaddeln, Schwellungen und Krusten – vor allem an den Lieblingsplätzen der Kriebelmücke: Bauchunterseite, Ohren, Augen und Leistengegend. Empfindliche Pferde reagieren teils massiv, und in seltenen Fällen kann ein starker Befall sogar zu Fieber, Kreislaufproblemen oder einem anaphylaktischen Schock führen.
Noch eine schlechte Nachricht: Kriebelmücken kommen selten allein. Sie schwärmen – und zwar in Massen. Wer seinen Stall in der Nähe eines Baches oder Flusses hat, kennt das Problem aus leidvoller Erfahrung. Denn Kriebelmücken brüten ausschließlich in fließenden Gewässern und können von dort aus mehrere Kilometer weit fliegen. Bekämpfen lassen sie sich an der Quelle also kaum.
Was hilft?
- Pferde in der Hauptaktivitätszeit – vor allem morgens und in den Abendstunden zwischen April und Juni – in den Stall holen.
- Repellents auf Permethrin-Basis wirken gegen Kriebelmücken besser als viele andere Wirkstoffe.
- Ohren gezielt schützen, zum Beispiel mit Ohrnetzen oder etwas Watte.
- Fliegendecken mit engem Mesh und Bauchschutz einsetzen.
- Bei starken Reaktionen ist ein Tierarztbesuch Pflicht – denn manchmal braucht es mehr als eine Fliegenmaske.

Die Bremse – laut, dreist und mit Biss
Tabanidae
Wenn ein Insekt es schafft, selbst das gelassenste Pferd in Panik zu versetzen, dann ist es die Bremse. Schon das charakteristische Brummen reicht aus, um Hufe zum Stampfen und Schweife zum Wedeln zu bringen – und das zurecht. Bremsen sind die Schwergewichte unter den blutsaugenden Fluginsekten und können je nach Art bis zu 2,5 Zentimeter groß werden. Wie die Kriebelmücke schneiden sie in die Haut, statt nur zu stechen. Der Schmerz ist sofort spürbar, die Wunde blutet oft nach und zieht wiederum andere Insekten an. Ein Teufelskreis.
Bremsen sind wählerisch beim Wetter: Sie lieben warme, schwüle Sommertage ohne Wind und sind besonders in der Nähe von Gewässern und Wäldern aktiv. Kühlere oder windige Tage verschaffen euch und euren Pferden eine Verschnaufpause. Neben dem direkten Schmerz können Bremsen auch Krankheitserreger übertragen, darunter Bakterien und in seltenen Fällen sogar Parasiten.
Was hilft?
- Permethrin-haltige Repellents sind auch hier die erste Wahl, müssen aber regelmäßig erneuert werden, da Bremsen ausgesprochen hartnäckig sind.
- Fliegendecken mit engem Gewebe helfen, ebenso wie Ausritte in den frühen Morgenstunden oder an windigen Tagen.
- Im Stall schaffen Ventilatoren Erleichterung – Bremsen sind schlechte Flieger bei Luftbewegung.

Die Gnitzen – winzig, kaum sichtbar und Hauptauslöser des Sommerekzems
Culicoides spp.
Wer beim Sommerekzem ans große Leiden vieler Pferde denkt, muss als erstes die Gnitzen nennen. Diese winzigen Mücken – gerade mal ein bis drei Millimeter groß – sind mit bloßem Auge kaum zu erkennen, hinterlassen aber bei empfindlichen Pferden verheerende Spuren. Ihr Speichel löst bei genetisch veranlagten Pferden eine chronisch-allergische Reaktion aus, die sich in extremem Juckreiz, Scheuern, Haarausfall und wunden Stellen vor allem an Mähne, Schweif, Bauch und Ohren äußert.
Gnitzen sind dämmerungsaktiv – ihre Hochzeit ist kurz nach Sonnenuntergang und kurz vor Sonnenaufgang. Sie bevorzugen feuchte, windstille Lagen und kommen besonders häufig in der Nähe von Gewässern vor. Für Ekzemer-Pferde ist der Sommer deshalb eine echte Tortur, wenn kein konsequenter Schutz greift.
Was hilft?
- Ekzemer-Pferde müssen in der Dämmerung zwingend im Stall sein – das ist die wichtigste Maßnahme überhaupt.
- Spezielle Ekzemerdecken mit engem Mesh, die den gesamten Körper inklusive Bauch, Hals und Kopf bedecken, sind unverzichtbar.
- Stallhaltung mit engmaschigen Fliegenvorhängen und Ventilatoren schützt zusätzlich.
- In schweren Fällen empfiehlt sich eine tierärztliche Behandlung, zum Beispiel mit Antihistaminika oder Immuntherapie.
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Die Stallfliege – der unterschätzte Dauergast
Stomoxys calcitrans
Sie gehört zum Stall wie der Hufkratzer zur Stallgasse – und ist dabei alles andere als harmlos. Die Stallfliege sieht der Hausfliege zum Verwechseln ähnlich, hat aber einen entscheidenden Unterschied: Sie sticht. Mit ihrem stechend-saugenden Mundwerkzeug bohrt sie sich durch die Haut und zapft Blut – bei Pferden, aber auch beim Menschen. Besonders beliebt sind die Beine, der Bauch und der Unterbauch des Pferdes.
Stallfliegen sind wahre Überlebenskünstler. Sie brüten in feuchtem organischem Material – also genau dort, wo es im Stall nie ganz zu vermeiden ist: in Mist, feuchtem Heu oder nasser Einstreu. Ein schlecht gemisteter Stall ist für sie ein Paradies. Neben dem direkten Schmerz beim Stich können Stallfliegen auch Krankheitserreger und Parasiteneier übertragen.
Was hilft?
- Konsequentes Mistmanagement ist die beste Vorbeugung – tägliches Ausmisten und eine weit entfernte, abgedeckte Mistlagerung nehmen den Fliegen ihre Brutstätten.
- Im Stall helfen Fliegenkleber, UV-Fallen und Fliegenvorhänge.
- Repellents schützen das Pferd direkt, müssen aber täglich erneuert werden.

Die Zecke – der lautlose Parasit mit großer Wirkung
Ixodida
Die Zecke sticht nicht – sie beißt sich fest, und das so geschickt, dass es das Pferd kaum bemerkt. Was unspektakulär klingt, kann ernste Folgen haben. Zecken übertragen Krankheitserreger, von denen einige auch für Pferde gefährlich werden können, darunter Borrelia-Bakterien (Lyme-Borreliose) und in bestimmten Regionen auch FSME-Viren. Besonders problematisch ist dabei, dass die Symptome oft erst Wochen nach dem Biss auftreten und dann schwer zuzuordnen sind.
Zecken verstecken sich bevorzugt im hohen Gras, in Büschen und am Waldrand – also genau dort, wo Ausritte stattfinden. Am Pferd suchen sie sich warme, dünne Hautstellen: Innenschenkel, Leiste, Achselhöhle, Mähnenkamm und rund um den Schweifansatz. Anders als beim Menschen bleiben Zecken am Pferd oft länger unentdeckt, weil das Fell sie verbirgt.
Was hilft?
- Nach jedem Ausritt – besonders durch Wald und hohes Gras – sollte das Pferd gründlich abgesucht werden.
- Gefundene Zecken werden mit einer Zeckenzange nah an der Haut gefasst und gerade herausgezogen, ohne zu drehen oder zu quetschen.
- Repellents mit Permethrin wirken auch gegen Zecken abschreckend.
- Zeigt euer Pferd in den Wochen nach einem Zeckenbiss Lahmheiten, Fieber oder Verhaltensänderungen, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Die Hirschlausfliege – der Gruselgast aus dem Wald
Lipoptena cervi
Wer sie zum ersten Mal sieht, erschrickt. Die Hirschlausfliege – auch Waldläufer genannt – fliegt an, landet im Fell und wirft dann ihre Flügel einfach ab, um sich dauerhaft festzukrallen. Was wie ein Horrorfilm klingt, ist bittere Realität für Pferde, Hunde und Menschen beim Waldausritt im Herbst. Ursprünglich auf Rotwild spezialisiert, hat die Hirschlausfliege in den letzten Jahren ihren Aktionsradius deutlich erweitert – mit steigender Tendenz.
Am Pferd nistet sie sich bevorzugt unter der Mähne, im Schweif oder in dichtem Fell ein und saugt dort regelmäßig Blut. Für Menschen ist sie vor allem unangenehm und kann juckende Stiche hinterlassen. Für Pferde mit dichtem Fell kann ein starker Befall zu Unruhe, Juckreiz und Hautentzündungen führen. Zudem steht die Hirschlausfliege im Verdacht, Krankheitserreger zu übertragen, auch wenn dies für Pferde noch nicht abschließend erforscht ist.
Was hilft?
- Nach Waldritten im Spätsommer und Herbst – der Hauptsaison von August bis November – sollte das Pferd gründlich abgesucht werden, besonders unter Mähne und Schweif.
- Repellents können den Befall reduzieren.
- Da die Fliegen aktiv Wärme und dunkle Farben anziehen, sind helle Decken beim Ausritt ein kleiner zusätzlicher Schutz.

Die Dasselfliege – wenn die Gefahr unter der Oberfläche lauert
Gasterophilus spp.
Die Dasselfliege selbst sticht nicht und beißt nicht – sie legt nur ihre Eier ab. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Denn die Larven, die aus diesen Eiern schlüpfen, wandern in den Körper des Pferdes ein und durchlaufen dort einen langen Entwicklungszyklus, der sich durch Magen und Darm zieht. Dort heften sie sich mit Häkchen an die Magenschleimhaut und können im schlimmsten Fall Magengeschwüre, Koliken und ernsthafte Verdauungsprobleme verursachen.
Die Dasselfliege ist im Sommer und frühen Herbst aktiv und legt ihre gelb-orangen Eier bevorzugt an Beinen, Schultern und Bauch des Pferdes ab. Pferde lecken oder beißen sich dort und nehmen dabei die Larven auf – der Kreislauf beginnt. Schon das Ablegen der Eier kann Pferde erheblich stressen, da die Fliege lautstark und aufdringlich um sie herumschwirrt.
Was hilft?
- Die Eier sollten regelmäßig mit einem Dasselmesser oder einem feinzinkigen Kamm aus dem Fell entfernt werden.
- Einige Pferdebesitzer nutzen auch warmes Wasser oder spezielle Eier-Entferner.
- Wichtig ist die Entwurmung im späten Herbst oder Winter mit einem Wirkstoff, der speziell gegen Dassellarven wirkt – euer Tierarzt kann hier gezielt beraten.
- Ein Kot-Resistenztest hilft dabei, die Entwurmung sinnvoll zu planen.
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Fazit: Kein Sommer ohne Insektenschutz
Die Liste ist lang – und macht deutlich, dass ein guter Insektenschutz für Pferde kein Nice-to-have ist, sondern echte Fürsorge. Nicht jedes Insekt ist gleich gefährlich, aber jedes kann das Wohlbefinden eures Pferdes erheblich beeinträchtigen. Wer konsequent schützt, spart am Ende Tierarztkosten und erspart seinem Pferd unnötigen Stress.
Die wichtigsten Grundregeln im Überblick:
- Repellents auf Permethrin-Basis sind der vielseitigste Schutz – sie wirken gegen Stechmücken, Kriebelmücken, Bremsen und Zecken.
- Fliegenmasken, Ekzemerdecken und Beinlinge sind körperlicher Schutz ohne Chemie – und unverzichtbar.
- Stallmanagement ist die halbe Miete: Mist weit weg, stehende Wasserstellen beseitigen, Fliegenvorhänge anbringen.
- Timing ist alles: Dämmerungs- und Nachtweide erhöht das Risiko für Stechmücken und Gnitzen erheblich.
- Regelmäßige Kontrolle nach Ausritten – auf Zecken, Hirschlausfliegen und Dasseleier.
- Bei starken Reaktionen, Sommerekzem oder Verdacht auf Krankheitsübertragung immer den Tierarzt einschalten.
Tipp: Die Insekten-Ampel in der Weidewetter-App
Wissen, was draußen fliegt – bevor ihr euer Pferd auf die Weide schickt. Genau das macht die Insekten-Ampel in der kostenlosen Weidewetter-App möglich. Sie zeigt euch auf einen Blick, welche Insekten in eurer Region gerade aktiv sind und wie hoch die Belastung aktuell ist – von gering bis hoch.
Statt also jeden Morgen zu rätseln, ob heute wieder Bremsen-Alarm oder Kriebelmücken-Hochsaison ist, liefert euch die App eine klare Einschätzung – abgestimmt auf das aktuelle Wetter und eure Region. Das hilft euch, den richtigen Schutz zur richtigen Zeit einzusetzen: Ekzemerdecke anlegen, bevor die Gnitzen-Belastung steigt. Stallhaltung planen, wenn die Stechmücken-Ampel auf Rot springt. Permethrin auftragen, wenn Bremsen und Zecken gleichzeitig Hochkonjunktur haben.
Vorbeugung ist der beste Schutz – und mit der Insekten-Ampel habt ihr dafür täglich die nötigen Informationen direkt in der Hand.
Die Weidewetter-App ist kostenlos verfügbar – einfach herunterladen, Standort angeben und informiert in den Tag starten. www.weidewetter.de
Euer Pferd kann euch nicht sagen, wieviel es leidet – aber es zeigt es euch. Wer die Zeichen kennt, früh handelt und die Insekten-Ampel im Blick behält, macht den Sommer für Mensch und Tier zum Genuss.

Sommerekzem beim Pferd: Was steckt wirklich dahinter – und was hilft wirklich?
Kaum wird es warm, beginnt für viele Pferdebesitzer die bange Warterei: Wann fängt er wieder an zu scheuern? Das Sommerekzem ist eine der häufigsten und gleichzeitig frustrierendsten Erkrankungen beim Pferd – denn es ist nicht heilbar, kaum vorhersehbar und kostet Pferd und Mensch jedes Jahr aufs Neue viel Nerven. Dabei wird es von vielen noch immer falsch verstanden: als harmlose Allergie, die man irgendwie aussitzen kann.

Die nervigsten Insekten für Pferde – und wie ihr sie bekämpft
Im Sommer sind Insekten und Pferde ein kaum trennbares Thema. Die Nerven sind dünn und die Fliegenmasken jucken. Wir haben einmal ein Ranking der nervigsten Plagegeister im Stall, auf der Weide und auf dem Ausritt erstellt. Wir staffeln sie nicht nur, sondern geben euch auch hilfreiche Tipps, wie ihr Stiche oder Bisse verhindern könnt. Von der lästigen Stechmücke bis zur heimtückischen Dasselfliege – hier sind die acht größten Insekten-Feinde eurer Pferde im Überblick.

Über das Gründerteam der WEIDEWETTER App
Eine Idee. Sechs Wochen. Über 100 Nutzer vor dem ersten Messeauftritt. Was auf der Pferd Bodensee 2026 als spontane Idee begann, wurde in kürzester Zeit zu einer App, die Pferdehalter in ganz Deutschland nutzen – bevor wir überhaupt Werbung gemacht hatten.